Buchhandlung Artificium

„Weil wir es so sagen“ - Noam Chomsky

Ein erster Eindruck des Buches von Prof. Pfahl Traugber:

„Der zunächst etwas irritierend wirkende Titel wird von Chomsky in einem der Beiträge wie folgt erläutert: 

"Was immer die Welt denken mag, die Handlungen der USA sind gerechtfertigt. Weil wir es so sagen. Dieses Prinzip wurde von dem bedeutenden Staatsmann Dean Acheson im Jahr 1962 verkündet, als er die American Society of International Law darüber belehrte, dass kein rechtliches Problem daraus erwachse, wenn die Vereinigten Staaten auf eine Herausforderung ihrer 'Macht, Stellung und Prestige' reagieren" (S. 142). Die damit einhergehende selbstgefällige Legitimation einer imperialen Politik ist Chomsky ein Dorn im Auge und findet als roter Faden durch alle Texte seine scharfe Kritik. Dabei weist er auch immer wieder auf Manipulationen in der Medienberichterstattung hin.“

Der Verlag schreibt:

Im Zentrum von Chomskys Kritik steht die Heuchelei, die die außenpolitischen Interventionen der USA begleitet und die von den etablierten Medien mitgetragen wird. Beim „Krieg gegen die Drogen“ in Südamerika ebenso wie bei den Drohnenangriffen in der arabischen Welt und dem auf vielen Ebenen betriebenen Dauerkonflikt im Nahen Osten geht es niemals um humanitäre Zwecke, sondern um die Aufrechterhaltung einer bröckelnden Weltordnung. „Solche Aktionen“, schreibt Chomsky, „gehen nur von Schurkenstaaten aus. Genauer, von dem Schurkenstaat, der mächtig genug ist, um jeder Strafe zu entgehen."

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